NEWS der SG Steinhausen

Steinhauser Aspekte Mai 2018

Herzlich willkommen Simon

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Es freuen sich Fränzi, Luky und die junge Familie

Toni Zgraggen Ehrenmitglied bei den Schützen Veteranen

Die 87. Generalversammlung der Zuger Schützenveteranen fand in Steinhausen statt. Es war ein kameradschaftlicher Nachmittag mit vielen Ehrungen.

 

Zu ihrer 87. Generalversammlung trafen sich die Zuger Schützenveteranen im Restaurant Schnitz und Gwunder in Steinhausen. Mit der «Schützenliesl-Polka» – sehr passend zur Tagung – und zwei weiteren Vorträgen eröffneten die Wylägerer-Dorfmusikanten aus Unterägeri die Versammlung. Sie begleiteten in der Folge auch die Totenehrung für die im vergangenen Jahr verstorbenen Schützenkameraden.

 

Präsident Willy Näf freute sich über die Anwesenheit von knapp einhundert Delegierten, unter ihnen, mit zwei Ausnahmen, alle Ehrenmitglieder. Speziell willkommen hiess er Regierungsrat Stephan Schleiss, sowie Martin Landis vom Verband Schweizerischer Schützenveteranen und Fritz Kilchenmann vom OK Eidgenössisches Schützenfest für Veteranen 2019.

 

Noch kein Ersatz für den Sekretär 

Gleich zu Beginn überbrachte Stefan Schleiss die Grüsse des Regierungsrates. Als Einheimischer freue er sich besonders, hier zu verweilen. «Für mich ist jede Generalversammlung eines Vereins auch eine Feier des Bürgersinns und eine Feier der Selbstverantwortung ... aber nicht nur eine Feier, sondern auch eine Mahnung daran, dass wir für unser Glück selber verantwortlich sind und bleiben wollen», tiefgründige Worte des sympathischen Politikers. Kurz streifte er auch die Verhandlungen mit der EU bezüglich der Verschärfung des Waffenrechts. Die Abarbeitung der Traktanden ging in der Folge zügig voran. So wurden das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung, der Jahresbericht des Präsidenten sowie die Jahresrechnung einstimmig genehmigt. Neun Neumitglieder durften in den Verband aufgenommen werden. Unter Punkt 9, Wahlen, musste von der Demission von Sekretär Anton Zgraggen Kenntnis genommen werden. Leider konnte bis dato kein Ersatz gefunden werden. Der Vorstand wird weiter Umschau halten und hofft umgehend fündig zu werden. Der übrige Vorstand wurde unter grossem Applaus für weitere zwei Jahre wieder bestätigt. Für den ausscheidenden Rechnungsrevisor Leo Solèr wird Kurt Höltschi gewählt.

 

Etwas mehr Zeit beanspruchte das Traktandum Ehrungen. Mit viel Applaus und Glückwünschen konnten 14 Schützen – alle mit Jahrgang 1938 – zu Ehrenveteranen ernannt werden. Sie erhielten die Ehrenurkunde und eine speziell beschriftete Flasche Kirsch überreicht.

 

Gewürdigt wurde weiter Anton Zgraggen. Für seine 12-jährige Mitarbeit im Vorstand erhielt er die Ehrenmitgliedschaft.

 

Auch die Abgabe der Silberzweige und die Auszeichnungen für die Feldmeisterschaft an langjährige und erfolgreiche Schützen waren reichlich verdient.

 

Letztlich folgte das Absenden der Jahresmeisterschaft. Die Podestplätze über 300 Meter gingen an Anton Hotz, Willy Näf und Michel Dousse; über 50/25 Meter an Thomas Iten, Hans-Jörg Tschudy und René Otzenberger.

 

Abschliessend überbrachte Martin Landis als Abgeordneter des Zentralvorstandes die besten Grüsse. Er berichtete über die stets umfangreichen Arbeiten auf oberster Verbandsstufe. Fritz Kilchenmann seinerseits informierte ausführlich über das Eidgenössische Schützenfest für Veteranen, das nächstes Jahr im August in Zürich stattfinden wird. «Tragt das Datum schon jetzt in eure Agenda ein, wir freuen uns» – ein sympathischer Aufruf. Mit einem feinen Nachtessen und geselligem Beisammensein wurde der Abend abgeschlossen.

 

 

Für die Schützenveteranen: Hans Schaller

Der neue Präsident übernimmt

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Bericht Zuger Zeitung 01.03.2018
Bericht von Hans Schaller
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Bericht Steinhauser Aspekte 03/2018
Bericht Steinhauser Aspekte Ausgabe 03.p
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DV ZKSV Neuer Präsident für die Schützen

WALCHWIL Die Generalversammlung des kantonalen Schützenverbandes Zug stand im Zeichen eines Führungswechsels. Auf Hansruedi Reichenbach folgt Heinz Hunziker.

 

Mit heimeligen Vorträgen eröffnete das Alphornsextett «Echo vo de Bärenegg» die Versammlung. Sie begleiteten in der Folge einfühlsam die Totenehrung für die im vergangenen Jahr verstorbenen Schützenkameraden. 

Nach dem gemeinsamen Abendessen eröffnete Präsident Hansruedi Reichenbach die Tagung. Er freute sich, viele Gäste aus Politik, Militär und Verbandsvertretungen begrüssen zu dürfen, unter ihnen Kantonsratpräsident Daniel Burch, Divisionär Lucas Caduff und Luca Filippini, Präsident des Schweizerischen Schiesssportverbandes. Dagegen mussten sich der Regierungsrat sowie Gemeindepräsident Tobias Hürlimann aus terminlichen Gründen entschuldigen. 

In seinen Begrüssungsworten nahm Reichenbach kurz Stellung zum aktuell brisanten Thema EU-Waffenrecht, das in diesen Tagen in Bern behandelt wird – hoffentlich im positiven Sinn für den Schiesssport. Im Weiteren erinnerte er an «unser» Kantonales Schützenfest 2017, das in allen Belangen erfolgreich war. Schliesslich musste zur Kenntnis genommen werden, dass er heute als Präsident zurücktreten werde. «Nach 17 Jahren in diesem Amt, sollte mir dies eigentlich leicht fallen, aber eben, ein bisschen Wehmut kommt trotzdem auf – ihr Schützen seid mir sehr ans Herz gewachsen» – bemerkenswerte Worte zum Abschied. 

Es folgte die Abarbeitung der Traktanden. So wurden das Protokoll der DV 2017, die Jahresberichte der Ressortchefs, wie auch die Jahresrechnung mit grossem Applaus genehmigt. Die Jahresbeiträge für die Vereine und die Mitglieder werden unverändert belassen; auch dem vorgeschlagenen Budget 2018 wird zugestimmt. Neu wird die Offiziersgesellschaft des Kantons Zug als weitere Schiesssektion in den Kantonalverband aufgenommen.

 

Kantonales Schützenfest ist Geschichte

 

OK-Präsident Georges Helfenstein liess in einem spannenden Schlussbericht das Fest nochmals Revue passieren. Es war ein toller, unfallfreier Anlass mit 6258 Teilnehmern. Den Dank richtete er an alle Mitarbeiter auf den fünf Schiessplätzen, ob an der Front oder im rückwärtigen Dienst. Auch die Sponsoren wurden in den Dank eingeschlossen. Ein kleines Geschenk an die Schiessplatzchefs rundete seine Ausführungen ab. 

Offen war die Ausgangslage beim Thema Wahlen, konnte doch bis heute kein Nachfolger für das Präsidium «gefunden» werden. In quasi allerletzter Minute zeigte sich Heinz Hunziker, bisher Vizepräsident, bereit, das Amt zu übernehmen. Er wurde mit Applaus gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden alle in globo wieder bestätigt. 

Das Traktandum Ehrungen nahm – wie gewohnt – einige Zeit in Anspruch, galt es doch vielen Schützinnen und Schützen für ihre guten Leistungen zu gratulieren. Es waren die Kantonalmeister 300 Meter und 50 Meter, die besten Jungschützen, die Nachwuchsschützen und die Erfolgreichsten an den verschiedensten Wettkämpfen, die ihre Medaillen und Geschenke überreicht bekamen. 

Ein besonderer Moment war die Ehrerweisung an den abtretenden Präsidenten. Seine Schützenlaufbahn ist beeindruckend. Sie begann im Jahre 1982 bei den Stadtschützen Zug, wo er später deren Präsident wurde. Mit der Wahl zum Kantonalpräsidenten im Jahre 2001 sorgte er fortan zusammen mit seinem Vorstandsteam für das erfolgreiche Gedeihen des Schiesssportes im Kanton Zug. Für seine grossen Verdienste wurde er mit grossem Applaus zum Ehrenpräsidenten ernannt. 

Eine weitere Ehrung kam Georges Helfenstein zu teil. Als OK-Präsident des Kantonalen Schützenfestes 2017 führte und begleitete er den Anlass souverän. Die Aufnahme in den Kreis der Ehrenmitglieder war mehr als nur verdient. Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Karl Matter, Oberägeri. Seine langjährige Mitarbeit im Vorstand der SG Oberägeri und dann jahrelang als Präsident wurden sehr geschätzt. Als stolzer Kantonalfähnrich stand er später während 10 Jahren, wo immer erforderlich, im Einsatz. 

Urs Marti und Lucas Caduff gaben zum Schluss einige Hinweise zum Schiesswesen aus militärischer Sicht mit auf den Weg; ebenso tat dies Luca Filippini mit interessanten Informationen aus der obersten Verbandsebene.

 

 

Für den kantonalen Schützenverband: Hans Schaller

GV 2018 Jahresbericht des Präsidenten

Nach 15 Jahren im Amt als Präsident der Schützengesellschaft Steinhausen darf ich heute Abend mein Amt an meinen Nachfolger übergeben.

 

Die Frage stellt sich für uns alle. Was konnten wir zusammen erreichen, welche Ziele wurden erreicht und für mich persönlich immer das Wichtigste, wie geht es mit unserer altehrwürdigen Schützengesellschaft weiter.

 

2003 habe ich das Amt des Präsidenten, auf sanften Druck des damaligen Schützenrats, übernommen. Eigentlich wollte ich an dieser GV aus dem Schützenrat austreten. Der damalige Schützenrat konnte mich aber überzeugen, dass ich in meiner neuen Aufgabe jederzeit unterstützt werde. Auch im Bewusstsein ein nicht Steinhauser zu sein, habe ich schlussendlich zugesagt. Natürlich wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf was ich mich da eingelassen habe.

 

2004 konnte ich in meinem ersten Jahresbericht bestätigen, dass mich ein starker Schützenrat immer unterstützte. Schon im Jahr 2004 haben wir uns Gedanken gemacht wie es mit unserer Schützengesellschaft in Zukunft weitergehen soll. Darum haben wir auch mit den Chollervereinen gemeinsame Wege für die Zukunft zu gesucht. Mit der IG Choller wurden mit Andi Wolf immer wieder mögliche Szenarien der Zusammenarbeit diskutiert.

 

Das Jahr 2005 lief eigentlich genau gleich wie das Vorjahr. Mit der Neuzusammensetzung des Schützenrats, konnten die anfallenden Aufgaben besser verteilt werden. Zu erwähnen ist aber, dass wir unter der damaligen Leitung unseres Gruppenchefs Bruno Wälti noch zahlreiche Gruppenschiessen besuchten. Oerlikon, Pfäffikon und Gossau im Januar und Februar, im Frühjahr Melchnau, Leimiswil, Albisrieden, Bülach, Höri, Zwillikon und Rapperswil, im Herbst Horgen, Wädenswil, Schönenberg und im Dezember das Chlausschiessen in Mettmenstetten.

Dies war ein Gruppenprogramm mit 14 Schiessen, wo wir auch noch Wetten abschliessen konnten und wir im Herbst mit dem Erlös bei einem gemeinsamen Nachtessen die Kameradschaft pflegen konnten.

 

Erste Priorität hatte bei mir immer die Zukunft der SG Steinhausen. Der Verein pflegte den Schiesssport im Choller, Auswärtigen Schiessen und Gruppenwettkämpfen. Seit über 40 Jahren war jedoch die SG Steinhausen im eigenen Dorf nicht mehr Präsent. Dadurch wurde auch die Schützengesellschaft im Steinhauser Vereinsleben immer weniger wahrgenommen. Mit der Idee, den Schiesssport und somit auch die Schützengesellschaft in der Gemeinde wieder bekannt zu machen, entstand im Jahre 2009 das Projekt «G10m Chilbi Stand» an der Steinhauser Chilbi. Bereits 320 Scheiben konnten im ersten Jahr verkauft werden. Das Interesse war überraschend gross. Von da an übernahmen die Jungen unter der Leitung von Lukas Portmann den Anlass und machten die Aufgabe zu ihrem «Gesellenstückli». Heute ist der Stand an der Chilbi nicht mehr wegzudenken und der grosse Erfolg hält nach wie vor an. Dank diesem Anlass konnten bis heute über 15 Neumitglieder gewonnen werden.

 

2009 konnten wir einen riesen Gewinn aus dem Kantonalen Schützenfest 2008 vermelden. An der ausserordentlichen GV vom 06. Juni 2009 unter dem Birnbaum vor dem Tann, beschloss die Versammlung das Vereinshaus gründlich zu Sanieren. Schützenstube mit neuen Fenstern, Boden und Einrichtungen, sowie Dämmen und Neugestaltung des Schiessraumes mit Einbau neuer Zugscheiben. Alles war bereit den G10m Schiesssport im Verein weiter zu entwickeln. Das Tüpfchen auf dem «i» war die Beschaffung der elektronischen Trefferanzeige, die wir von Cham Ennetsee günstig erwerben könnten.

 

Heute erleben wir den Schiesssport G10m in der Wintersaison als neue Herausforderung für die SG Steinhausen. Ringo Weber leitet heute das neu geschaffene Ressort G10m. Das vom SSV neu definierte G10m Auflageschiessen stösst auch bei uns im Verein auf sehr grosses Interesse. Über 560 Standblätter wurden bis heute in der laufenden Wintersaison, nebst dem Cup Programm über 5 Runden, gelöst. Die geschossenen Resultate sind auf hohem Niveau angelangt. Der absolute Höhepunkt ist die erstmalige Teilnahme von zwei Gruppen an der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft «G10m Auflageschiessen». Die vier Schützen; Ringo Weber, Reto Michel, Ruedi Haller und Walter Steiner  reisten heute an den Final «Schweizer Gruppenmeisterschaft Auflageschiessen Gewehr 10m» nach Bern. Für mich persönlich der Erfolgsausweis für die jahrelangen Bemühungen die Zukunft des Vereins zu sichern.

 

Natürlich will ich weiterhin das Tätigkeitsprogramm G300m mit grosser Aufmerksamkeit  betreuen. Sofern die Generalversammlung mich für diese Aufgabe wählt, möchte ich diesen Bereich G300m betreuen. Neben der Jahresmeisterschaft soll es auch weiterhin möglich sein, die Schweizerische Gruppenmeisterschaft mit Einzelwettschiessen und den Nationalen Hauptrunden mit mindestens einer Gruppe zu sichern. Weiterhin soll auch ein Jahresprogramm und das Endschiessen, mit dem gesellschaftlichen Teil des Absendens, einen wichtigen Platz im Vereinskalender einnehmen können. Vielleicht entsteht auch wieder die Gruppe «Wetten dass»?

 

Ich stelle mich den Aufgaben stets lösungsorientiert, nachhaltig und kreativ. Dem Persönlichkeitskult und der ständigen Frage nach dem «Wer» kann ich nicht viel abgewinnen. Für mich liegt immer die Frage in der Sache, im Wie, Wo und Was. Aus diesen Erkenntnissen sollte es doch möglich sein, gemeinsame Lösungen zu finden.

 

Seit 2006 versuchte ich einen Weg für die Zukunft der SG Steinhausen zu finden. Ich danke auch allen recht herzlich, die mich in meiner Aufgabe immer wieder unterstützt haben. Es braucht aber auch das Verständnis und die Einsicht, dass die Zukunft mit seinen Veränderungen in der Tradition eines Dorfvereins lebt. Ein ehrenamtlich geführter Verein spricht in der Regel lokale Interessenten an. Ziel und Zweck ist es, in der Gemeinde und in der näheren Umgebung Gleichgesinnte zu finden und anzusprechen, um gemeinsam sportliche, kulturelle oder ideologische Ziele zu verfolgen. Geführt wird so ein Verein von einigen Idealisten, die etliche Stunden und Freizeit über das ganze Jahr opfern, um ihren Mitgliedern eine Plattform anzubieten, in welcher sie sich wohlfühlen. Sich wohl fühlen setzt natürlich Vertrauen, gegenseitigen Respekt, Hilfsbereitschaft, Loyalität und Ehrlichkeit voraus. Trotzdem gibt es in der Gesellschaft immer wieder diese Unruhestifter, Egoisten, Besserwisser, oder Profilierungsneurotiker. Diese können immer wieder in einer Gruppe von Menschen plötzlich Konflikte und Unruhe heraufbeschwören. Ich staune immer wieder und ich verstehe es nicht, warum die Probleme ständig bekämpft werden, statt doch im Sinne des Vereinslebens die Probleme gemeinsam zu lösen, damit sich jeder im Verein wohl fühlt und der gesellige Teil nicht zu kurz kommt.

 

Ich wünsche der Schützengesellschaft Steinhausen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Ich wünsche mir noch viele Stunden mit gleichgesinnten Kameradinnen und Kameraden im Verein erleben zu dürfen. Ich werde die Ziele der neuen Vereinsführung mit Rat und Tat unterstützen.

 

Für meinen letzten Bericht als euer Präsident

 

René Wild